Ein aufregendes, lehrreiches und vor allem ereignisreiches Wochenende liegt hinter den
Nachwuchskräften unserer Feuerwehr. 12 Jugendliche aus Brand und Fuhrmannsreuth stellten sich
gemeinsam einer 24-Stunden-Übung. Der Ablauf war an den Schichtdienst einer Berufsfeuerwehr
angelehnt und hielt für die Jugendlichen zahlreiche Aufgaben und Einsätze bereit.
Geplant und organisiert wurde der Tag von den Jugendwarten Hannes Scherm und Marco Moller
sowie dem Kommandanten Christof Schindler. Sie wurden dabei tatkräftig von weiteren Mitgliedern
der aktiven Wehr unterstützt.
In den 24 Stunden war eine breite Palette an realistisch nachgestellten Szenarien geboten. Neben der
klassischen Tierrettung („Katze auf Baum“) mussten die Nachwuchskräfte auch einer gemeldeten
Rauchentwicklung nachgehen, die sich als echter Brandeinsatz in der Deponie entpuppte. Das Feuer
war schnell unter Kontrolle und konnte von den Jugendlichen zügig mittels Wasser und Schaum
gelöscht werden.
Besondere Sorgfalt war bei den Suchaktionen gefragt. Neben einer nächtlichen Personensuche im
Wald stand außerdem das Aufspüren einer vermissten Person in einem stark verrauchten Zimmer auf
dem Programm. Auch diese Aufgabe konnte mithilfe der passenden Gerätschaften – einer
Wärmebildkamera und dem Hochleistungslüfter – erfolgreich gemeistert werden.

Ein besonderes Highlight war der Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr Schönbrunn, die am selben
Wochenende ebenfalls eine 24-Stunden-Übung für ihre Jugendfeuerwehr durchführte. Die
Jugendlichen konnten die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Wunsiedel bestaunen und sogar bis
auf 30 Meter Höhe mitfahren. Auch die Drohne des Landkreises Wunsiedel wurde vorgestellt. Zum
Abschluss gab es für die Jugendlichen noch Bratwürste vom Grill. Vielen Dank an die Kameraden der
FF Schönbrunn für die tolle Organisation und die gemeinsame Zeit!
Bevor es für die Feuerwehranwärter und Anwärterinnen ins Bett ging, musste auf dem Sportplatz
noch ein Landeplatz für eine Hubschrauberlandung ausgeleuchtet werden. Danach konnte das
Nachtlager im Feuerwehrhaus bezogen werden. Geschlafen wurde auf Feldbetten, die
dankenswerterweise vom BRK Tirschenreuth kostenlos zur Verfügung gestellt wurden.

Lange währte die Nachtruhe allerdings nicht. Punkt 6:00 Uhr morgens schreckte die Sirene die
Jugendlichen aus dem Schlaf. Das Einsatzstichwort lautete „Baum über Radweg“. Nach der zügigen
Beseitigung der Gefahrenstelle kehrten alle ins Gerätehaus zurück. Bei einem wohlverdienten
gemeinsamen Frühstück wurden die Erlebnisse des Tages noch einmal besprochen, bevor die 24-
Stunden-Übung offiziell und mit durchweg begeistertem Fazit endete.
Wenn auch Du mindestens 12 Jahre alt bist und Lust auf ein tolles Team und Feuerwehr hast, dann
melde die bei Hannes Scherm oder Christof Schindler.

